Natur erleben und geniessen.

Steinreiche Schweiz

Cover Magazin WANDERN.CH

In den Schweizer Alpen gibt es Gesteine in allen Farben: oberhalb Saas-Fee VS den grün schimmernden Allalin-Gabbro, bei Arzo TI den marmorähnlichen roten Brocatello, in Neuenburg NE gelblichen Hauterive-Sandstein. Bei Partnun GR schliesslich sammelt ein Künstler die Steine und macht Farbe daraus.

Meeresboden in den Hochalpen

Für den Geologen Jürg Meyer ist klar: Der Allalin-Gabbro ist «das schönste Gestein der Alpen». Tatsächlich ist das von grün über blau bis rosarot schimmernde Gestein eine bezaubernde Erscheinung. Doch auch seine 165 Millionen Jahre dauernde Entstehungsgeschichte ist hochspannend.

Farbig, poppig und abstrakt

Am Fuss des Poncione d’Arzo TI haben sich die Trümmer des früheren afrikanischen Kontinentalrands zu Brocatello verdichtet, einem Naturstein, der den Zeitgeschmack des Barocks traf. Er entzückte nicht nur Confiseur Sprüngli in Zürich, sondern auch den Papst in Rom.

Eine Stadt, die Farbe bekennt

Neuenburg wird auch «die gelbe Stadt» genannt. Ihr Zentrum schmücken Gebäude aus dem Stein der Gemeinde Hauterive, den Geologen seiner Herkunft und Farbe wegen als «Pierre jaune de Neuchâtel» bezeichnen. Auf Entdeckungsreise mit Bénédicte Rousset, Expertin für dieses Kalkgestein

15 Jahre im Dunkeln getappt

Nachtwanderungen sind ein besonderes Erlebnis: Im Dunkeln sind die Sinne geschärft und man nimmt neue Eindrücke wahr. Zum 15. Mal organisieren die Schweizer Wanderwege schon die Schweizer Wandernacht – die Begeisterung ist ungebrochen.

Gipfelgespräch am Wanderkonzert

Der Baselbieter Musiker Flavian Graber spielte mit seiner Band europaweit Konzerte. Nun hat er sich auf seine Wurzeln besinnt: Er singt Mundart und will ab diesem Sommer Wanderkonzerte anbieten. Warum die Teilnehmer/innen dabei schweigen sollen, erklärt er auf dem Weg zur Burgruine Wartenberg.

Ring von Bergen rund um Uri

Er gehört zu den spektakulärsten Weitwanderwegen der Schweiz: Doch beinahe wäre der Urner Alpenkranz in Vergessenheit geraten. Markus Fehlmann und Sanna Laurén haben ihn zu neuem Leben erweckt: Sie sind die 40 Etappen sowie 53 000 Höhenmeter an einem Stück gewandert.

Nidwaldner Bratkäse: eine uralte Spezialität

Nidwaldner lieben zwischendurch einen Bratkäse: eine Scheibe Brot mit geschmolzenem Käse. Dann kippen sie den Kopf leicht zur Seite, schieben die Scheibe Brot mit dem zähflüssigen warmen Käse in den Mund, kauen und blicken ganz glücklich und zufrieden drein.

In der nächsten Ausgabe 4/2021

Den Walliser Bergen nah

Ob karge Berglandschaften, steile Krater, liebliche Alpweiden oder gemütliche Hütten: Im Val d’Anniviers VS lassen sich viele sommerliche Wanderträume erfüllen.

WANDERN.CH 4/2021 ist ab 22.07.2021 am Kiosk erhältlich.

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